Drumski
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A – Urfahr Umgeb. Volksmusik Improvisation Rap Band Entertainer*in
© Tom Mesic

Als im ersten Jahrhundert Paul Hofmann sich die Frage stellte: »Wie wird im dritten Jahrtausend Musik gemacht werden?« fiel es ihm wie Wildbachsaiblinge von den Augen: »Ihrer sollen acht sein und ›Drumski‹ sollen sie sich nennen und ganz schön komisches Zeugs sollen sie musizieren und auf der Bühne hopsen, als wären sie ein bisschen wucki unterm Aluhut.«

Und siehe da: Anfang dieses Jahrtausends ward eine achtköpfige Band namens Drumski gegründet, und ja, sie machen allerhand komisches Zeugs. Und siehe, sie ernten, was regional gesät ward – österreichische Jodler und Weisen – und sie musizieren dazu – von Disco bis Balkanpolka – dass man mithopsen will, als wäre man ein bisschen wucki unterm Aluhut.

 

Auf ihrem neuen Album mit dem so bescheidenen wie kryptischen Titel »MOGA« versuchen sich die acht Hauptprojektleiter von Drumski an der Kunst des Herrenspagats. Das Spektrum oszilliert zwischen Bergbauernromanze und Undergroundflashmob, zwischen Gstanzlschlager und Hiphopbeat. Tief-alpine Texte werden in musikalisches Stanniol vom Balkan bis hinüber auf Jamaica eingewuzelt. Als verbindendes Element versteht sich die stets präsente Persiflage österreichischer Heimattümelei.

Live präsentieren sich dem Konzertgast singende Lamettastauden vor einer gut gemeinten Hallstatt-Promo-Kulisse. Eine Discoglitzerexplosion der schwer einzuordnenden Art und ein Drive, dem ebenso schwer habhaft zu werden wie auszuweichen ist.

Gigi
© Tom Mesic
Spaß auf der Bühne
© Tom Mesic
Sänger
© Tom Mesic
ganze Band
© Tom Mesic